Zum Abschluss einer Aktionswoche im Jerichower Land, die zum 18. März, dem Tag der politischen Gefangenen stattfand, demonstrierten Samstag (20.03.2010) etwa 50 Personen in Genthin gegen staatliche Repression und der anhaltenden Kriminalisierung antifaschistischer Strukturen in der Region.
Der 18. März steht für die Freiheit aller politischen Gefangenen, sowie gegen staatliche Repression. Repression ist weltweit alltäglich. Sie ist alltäglich, weil Menschen nicht mehr in den schlechten Lebensbedingungen des kapitalistischen Systems leben wollen und für eine bessere und gerechtere Welt kämpfen. In einem System, in dem es nicht darum geht die Bedrüfnisse des Menschen zu befriedigen, wird es immer Konflitike geben. Dabei dient die Repression als Herrschaftssicherung. Es soll abgeschreckt, verunsichert und eingeschüchtert werden. Mit einer Stärkung linksradikaler Strukturen und einem offensiven Auftreten kam auch in der Region die Repression des Staates. Mit Hausbesuchen, Ermittlungen und Einschüchterungsversuchen wird versucht einzuschüchtern. Ermittlungsverfahren wegen eines angeblichen Überfalls auf Neonazis, Sachbeschädigungen oder Verstöße gegen das Versammlungsrecht, sind nur einige von vielen.