Wie der MDR heute berichtet, wurde das Verbot der “Blue White Street Elite” (”B.W.S.E”) durch das Oberverwaltungsgericht Magdeburg gekippt. Gegen das Verbot klagte der 20 jährige Dennis W., dieser ist Führungsperson der Gruppe und fällt seit Jahren durch Gewalttaten gegen alternative oder linke Menschen auf. Des Weiteren nahm Dennis W. in der Vergangenheit regelmäßig an Neonaziaufmärschen teil. Das Gericht begründete die Aufhebung des Verbotes damit, dass es fraglich sei, ob die Gruppe tatsächlich eine Vereinigung im juristischen Sinne darstellt. Dies will das Gericht nun in einer Hauptverhandlung klären.
Seit dem Verbot Anfang April änderte sich allerdings nicht viel. Die Mitglieder der Gruppe zeigten zwar nicht mehr öffentlich Schlüsselbänder, T-Shirts oder andere Dinge mit der Aufschrift “Blue White Street Elite”, doch kam es weiter in Burg und der Region zu Drohungen und Angriffe, hauptsächlich auf Personen, die als vermeintlich „links“ galten. So kam es auch dazu, das gegen 1:00 Uhr früh am 24.Mai 2008 ein Punk in der nähe des Bahnhofs von mehreren Personen der ”B.W.S.E” angegriffen wurde. Dabei erlitt dieser leichte Verletzungen. Während des EM-Finales am 29.Juni 2008 schauten in Burg etwa 20 Neonazis in einer Kneipe das Fußballspiel. Nachdem das Spiel zu Ende war, trafen sich diese mit etwa 15 Personen der ”B.W.S.E” in der Burger Innenstadt. Als die Polizei darauf Platzverweise verteilen wollte, griffen diese Personen die Polizei an. Danach wurden Glasscheiben und Müllcontainer zerstört. 7 Personen wurden festgenommen, darunter auch einige der “Blue White Street Elite”. Einige Tage später schrieben die „Freien Kräfte Burg“ auf ihrer Internetseite unter der Überschrift „Das Maß ist voll, erneut Polizeigewalt in Burg!“ ihre Version des Geschehens. Demnach schauten einige Personen das Fußballspiel und die Polizei griff 2 Personen ohne Grund an und nahm diese fest. An diesen Dingen sieht man deutlich, wie eng Neonazis und Mitglieder der ”B.W.S.E” zusammenarbeiten.
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Jetzt will das Gericht – 3 Jahre und 7 Monate nachdem Oury Jalloh ermodert worden ist und über 15 Monate nach Prozessbeginn- wissen, ob Oury Jalloh überhaupt in der Lage war, das Feuer in der Zelle selbst zu legen. Was hat das Gericht über die ungeklärte Flüßigkeit, die auf der Boden in der Zelle lag, die mehrere Beamten behauptet haben, gesehen zu haben, zu sagen? Was wird das Gericht zu der Tatsache sagen, dass Oury Jalloh’s Hosen bis auf den Unterschenkel gezogen waren? Das die Matratze gar nicht beschädigt war? Das die Temperaturen nie so ein höhen Grad erreichen? Das die Matratze vollig weggebrannt war aber bei den mehreren Versuche nicht weggebrannt worden sind?














