Archiv für Mai 2008

Für den 7.Juni 2008 haben Neonazis in Genthin eine Demonstration unter dem Motto „Nationale Zentren erkämpfen – Polizeistaat abschalten“ angemeldet. Veranstalter dieses Aufmarsches sind die Jungen Nationaldemokraten (JN) Sachsen-Anhalt. Diese wollen sich um 13:00 Uhr vor dem Bahnhof in Genthin treffen. Dem gilt es zu verhindern!

Letzte Infos
Das Verbot der Kundgebung im Süden der Stadt bleibt bestehen. Ab 11 Uhr findet eine Kundgebung auf dem Markplatz in Genthin statt. Stadtpläne und weitere Infos bekommt ihr morgen auf dem Marktplatz.

News (5.Juni 2008)
Die Naziroute führt durch den Südteil der Stadt. Die Stadt ist durch die Zugstrecke in Nord und Süd geteilt. Die Polizei wird also versuchen jeglichen Antifaschistischen Protest in den Nordteil der Stadt zu leiten. Eine Anmeldung einer Kundgebung im Südteil der Stadt wurde heute per Auflagenbescheid durch die Polizei verboten. Ob die Kundgebung im Südteil doch noch zugelassen wird, entscheidet sich morgen.

Anreise
Wer mit dem Zug anreist sollte den Zug aus Magdeburg um 10:06 Uhr nutzen. Wenn ihr in Genthin angekommen seid geht zum Marktplatz. Dort bekommt ihr Stadtpläne und weitere Infos. Wer mit dem Auto anreist sollte sich auf Vorkontrollen einstellen. Nehmt also keine Gegenstände mit die der Polizei dienen könnten Platzverweise für die Stadt auszusprechen.

Zugtreffpunkt Magdeburg (Für alle die über Magdeburg fahren müssen)
09:45 Uhr | Hauptbahnhof/ZOB
10:06 Uhr | Abfahrt aus Magdeburg

Kundgebung (Anlaufpunkt für AntifaschistInnen)
Samstag / 11:00 Uhr / Marktplatz Genthin

Mobi-Banner

Plakat
Das Plakat des „Autonomes Bündnis Sachsen-Anhalt“ findet ihr hier

Aufruf
Smash it! Naziaufmarsch in Genthin verhindern!

Für den 7.Juni 2008 planen die Jungen Nationaldemokraten (JN) Sachsen-Anhalt in Zusammenarbeit mit regionalen Neonazis einen Aufmarsch in Genthin (Sachsen-Anhalt). Unter dem Motto „Nationale Zentren erkämpfen – Polizeistaat abschalten“ wollen sie gegen vermeintliche „Gesetzesübertretungen“ seitens der Polizei protestieren. Hintergrund sind vor allem zwei Polizeieinsätze gegen unangemeldete Naziaktionen in Genthin. Zunächst wurde am 23.Februar ein Konzert von etwa 100 Neonazis unterbunden, da für diese Versammlung keine Anmeldung vorlag. Außerdem wurde am 1.Mai ein „Grillfest“ von Neonazis durch die Polizei aufgelöst. Diese Vorfälle nehmen die Neonazis nun zum Vorwand, sich als vermeintliche Opfer polizeilicher Willkürmaßnahmen zu präsentieren.
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HipHop-Elektro-Attacke gegen Stadtumstrukturierung und die ganze Kommerzkacke. Geboten werden außerdem Hassparolen und Sozialneid auf hohem Niveau. Kommt vorbei und bringt all eure kaputten und asozialen Freunde mit. Stoppt die Besatzung des P-Bergs durch Porno-Hippie-Schwaben, Sicherheitsdienste, Bullen und Überwachungsgeile Nachbarn! * Besatzer raus! Nieder mit dem Kapitalismus! Nieder mit der Casting-Allee! Wir bleiben alle!

Ab 12 Uhr: Anti-Yuppie-Rave
(B)Tonmischer (schallfront / movin.tunes, Berlin)
BennyBehave (ftp-progressive culture, Berlin)
Fliegenbeat (ftp-progressive culture, Berlin)
.WGL (Leitkültür)
Phantastic Spastic (ftp-progressive culture, Berlin)

Ab 13 Uhr: HipHop-Konzert und Redebeiträge
Jenz Steinar (Der King vom P-Berg)
Holger Burner (Classwar Rap / Hamburg)
Bruder & Kronstädtta (P-Pack / P-Berg)

Ab 17 Uhr: Streetparade

North-East Antifascists [NEA] | FTP-CREW

Die Veranstaltung bildet die Abschlußveranstaltung der “Wir bleiben alle!”-Aktionstage für linke Freiräume (www.wba.blogsport.de).

Am Sonntagnachmittag verteilten mehrere AntifaschistInnen in Burg Flugblätter, die auf die vermehrten rechten Aktivitäten in der letzten Zeit aufmerksam machen sollen.

Burg gilt mit als rechte Hochburg im Jerichower Land. Immer wieder kommt es zu Übergriffen von Neonazis auf Linke, Alternative, Farbige oder Andersdenkende Menschen. Die Übergriffe gehen meistens von Personen aus der rechten Hooligan Gruppe „Blue White Street Elite“ oder den „Freien Kräften Burg“ aus. Trotz des Verbotes der „BWSE“ kommt es immer wieder zu Angriffen durch Personen, die sich zu der Gruppe zählen. So wurde auch am 10.Mai 2008 in Burg während einer Demonstration von Neonazis ein Auto von der Polizei angehalten, in dem Personen der „BWSE“ saßen. Unter ihnen auch der 20 Jährige Denis W., der schon früher durch rechte Übergriffe auf Linke auf sich aufmerksam machte. Im Auto wurden ebenfalls Quarzsandhandschuhe, ein Holzknüppel, Mundschutz und Bandagen gefunden. Bei den „Freien Kräften“ ist zu beobachten, dass sie außer Aufkleber kleben nun auch öffentlich wirksamer auftreten. Dies zeigte die Demonstration am 10.Mai in Burg. Obwohl die Demo eine Woche vorher angemeldet war, informierte die Stadt Polizei oder Behörden nicht darüber, sodass die 40 Neonazis ungestört unter Polizeischutz durch die Stadt laufen konnten.

Wir werden nicht wegsehen, wir werden dagegen angehen!

Einen ausführlichen Artikel zu der Neonaziszene in Burg und Umgebung findet ihr demnächst in der zweiten Ausgabe der „Left Act“.

Flugblatt (PDF): folgt

Meta

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