Archiv für April 2008

Für den 1. Mai 2008 planen Nazis aus den Reihen der NPD und der sog. “Freien Nationalisten” in Hamburg eine Demonstration unter dem vermeintlich kapitalismuskritischen Slogan “Arbeit und soziale Gerechtigkeit für alle Deutschen! – Gemeinsam gegen Globalisierung!”. Bislang wird auf einschlägigen Seiten im Internet für 12:00 Uhr zum U- und S-Bahnhof Barmbek, Ausgang Wiesendamm, mobilisiert.

Es ist davon auszugehen, dass es sich bei dieser Demonstration um die zentrale, norddeutschlandweite Demonstration der Neonaziszene handeln soll: mehr als Grund genug, diese zu verhindern.

1.Mai 2008: Antifaschistische Bündnisdemo
10:00 Uhr Hamburg-Barmbek

Aktuelle Informationen findet ihr auf der Mobilisierungsseite

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Am 19.April 2008 demonstrierten in Salzwedel an die 600 Menschen unter dem Motto „Für linke Freiräume! – Gegen rechten Lifestyle in Salzwedel und überall!“ und folgten damit dem Aufruf der Autonomen Linken Salzwedel [ALS]. Grund für die Demo waren die erstarkenden Naziaktivitäten in der Region und die Schaffung eines Autonomen Zentrums.

Eigentlicher Treffpunkt war der Kulturhausvorplatz, doch einige Tage vor der Demo wurde dieser verboten und die Polizei legte den Platz vor dem Wasserturm als neuen Treffpunkt fest. Gegen 14.30 Uhr füllte sich der Platz mit immer mehr Leuten. Nachdem kurz nach 15.00 Uhr auch ein Bus mit AntifaschistInnen aus Hannover angekommen war, konnte auch schon bald die Demonstration beginnen. Kämpferisch, laut und mit guter Laune ging es durch die Innenstadt von Salzwedel. Die Polizei hielt sich während der Demonstration sehr zurück und die üblichen Provokationen blieben aus. An verschiedenen Punkten wurden Redebeiträge gehalten, mit der Forderung nach einem Linken Zentrum und über die Naziaktivitäten in der Altmark. Nazis ließen sich während der Demo und auch danach nur kaum blicken, außer einem Imitat eines „“Autonomen Nationalisten“ und ein paar aus dem Fenster schauende Nazis war an diesem Tag nichts in Salzwedel zu sehen an Nazis. Gegen 18.00 Uhr erreichte die Demo wieder den Platz vor dem Wasserturm und wurde aufgelöst.

Alles in allem war die Demonstration ein voller Erfolg, somit ist nur noch zu hoffen, dass die Forderung nach einen Linken Zentrum nicht nur eine Forderung bleibt, sondern umgesetzt wird.

Im folgendem noch ein paar Bilder von uns:
(Zum vergrößern, raufklicken)





Die Situation in der Stadt und auf dem Land verschlechtert sich kontinuierlich. Die Nazis haben sich breit gemacht. Besonders in Gardelegen, Klötze und Stendal verbreiten sie mit menschenverachtender Brutalität ihre rassistische Ideologie. Zusätzlich werden unsere Freiräume massiv eingeschränkt durch die Schließung von Jugendclubs. Hinzu kommt, dass die Mehrheit der Bevölkerung wegschaut, die Bedrohung dieser Situation verharmlost oder sie garnicht erst wahrhaben will.
Wir akzeptieren das nicht!

Nazis wohin das Auge blickt…
Das Anwachsen der rechten Szene in den Städten verändert strukturell schnell und spürbar die alltäglichen Freiräume, nicht nur für uns Antifaschisten. Auch für andere Gruppen der Gesellschaft, wie zum Beispiel MigrantInnen und andere Menschen, welche nicht ins rechte Weltbild passen, entstehen Räume, Plätze und Straßen, die nicht mehr angstfrei zu betreten sind. Manche Kneipen, Clubs oder Bars sind uns und ihnen verwehrt durch rechte „Security’s“, wie z.B. dem „Selbstschutz Sachsen-Anhalt“. Das alles macht aus unserem zu Hause einen Ort, an dem wir nicht mehr willkommen zu sein scheinen. Was bedeutet dies für die Städte in der Altmark wie Salzwedel oder Stendal? Zeitungen und PolitikerInnen verlieren kaum ein Wort darüber. Wir akzeptieren das nicht!

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Meta

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