Archiv für Juli 2007

In der Nacht vom 26.07 auf den 27.07.2007 sprühten Nazis Hakenkreuze, SS-Runen und andere antisemitische, faschistische und rassistische Sprüche und Zeichen in ganz Burg.
Neue Schmiererein der Nazis sieht man in Burg zwar alltäglich, aber nicht in diesem Ausmaß.
So wurde das Denkmal der gefallenen sowjetischen Soldaten mit Hakenkreuzen und SS-Runen übersäht. Im Goethepark hangen an den Litfaßsäulen überall Plakate mit dem Spruch „Antifa Gruppen zerschlagen“. Am Bahnhof von Burg wird unter anderem auch zum Mord aufgerufen. An Scheiben steht z.B. „Tod allen Linken“ oder „Zecke verrecke“.
Grund für diese Aktion der Nazis ist wahrscheinlich das bekannt werden der Antifa-Demo am 11.August 2007 in Burg. Diese Demonstration richtet sich zum einen gegen den Naziaufmarsch des so genannten „Freien Netzes Burg“ und soll zum anderen Kritik am rechten Alltagstreiben der Burger und dem daraus resultierenden Konsens betreiben.

(Zum vergrößern, raufklicken)

Für den 11. August ruf das Antifa Bündnis Burg zur Demo „Lets´s push things forward! Den rechten Konsens brechen“ auf. Diese Demo wird sich zum einen gegen den geplanten Naziaufmarsch des so genannten Freien Netzes richten und der Zivilgesellschaft einen linksradikale Antifaschismus entgegenhalten, zum anderen Kritik am rechten Alltagstreiben der Burger und dem daraus resultierenden Konsens betreiben.

Weitere Infos dazu erstmal auf der Mobilisierungsseite: Antifa Bündnis Burg

Das Plakat findet ihr hier

Mobi-Banner:

Antifa Demo / 11.August 2007 / 10.00 Uhr / Bahnhof Burg

Aufruf:
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Für den 21.Juli 2007 meldete Christian Worch mal wieder eine Demonstration in Leipzig an. 300 Nazis waren angekündigt doch nur 38 lächerliche Gestalten ließen sich blicken. Morgens gegen 10.30 Uhr begann auf dem Bayrischen Platz die Antifa-Demo. Daran beteiligten sich etwa 500-600 Menschen. Die Demo war laut und es herrschte eine gute Stimmung. Zum Ende der Demonstration setzte sich eine Gruppe von etwa 50 Antifas ab und begab sich in Richtung Naziroute. Dies gelang leider nicht da die Polizei die Ganze Route abriegelte. Danach begann das übliche Katz und Maus spiel mit der Polizei. Versuche die Nazidemo zu stoppen misslangen, was am großen Polizeiaufgebot lag. So konnten dann auch die Nazis die Ganze Route ablaufen ohne größere Probleme.

Fazit: Es hätte mehr in Leipzig gehen können. Polizeiaufgebot war viel zu hoch. 2500 Polizisten schützten 38 Nazis. Nazis konnten ihre Route ablaufen was sehr negativ ist.

Noch kleine Ergänzung zu dem Polizeieinsatz!

Die Polizei griff massiv Menschen an, die Gegen die Nazidemo protestierten. Es wurden sehr viele Menschen verhaftet. Wer Kapuze und Sonnenbrille aufhatte wurde festgenommen. Darunter auch viele minderjährige. Gegen 18 Uhr gab es darum eine Kundgebung vor dem Polizeirevier wo die inhaftierten saßen. Dort faden sich 150 Personen ein. Der Druck auf die Polizei zeigte seine Wirkung und um 20 Uhr waren alle Gefangenen freigelassen! Dort zeigte sich mal wieder das Solidarität eine Waffe ist!



Meta

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