62 Jahre! Wir wollen feiern!
Am 4. Mai 1945 ereichte die Rote Armee das Burger Umland. Nach nächtlichen Verhandlungen mit dem Burger Stadtkommandanten wurde Burg am 5. Mai kampflos an die Rote Armee übergeben. 3 Tage später, am 8. Mai kapitulierten die Deutschen bedingungslos.
Für uns als AntifaschistInnen aus Burg und Umgebung sind der 5. und vor allem der 8. Mai Tage der Freude. Diese stehen für das Ende des deutschen Vernichtungsprojekts, für die Befreiung der wenigen Überlebenden aus den Arbeits- und Vernichtungslagern und für die Zerschlagen des deutschen Mordkollektivs.
[Wir danken den alliierten Befreiern]
Vor 62 Jahren kapitulierte Deutschland bedingungslos vor den Alliierten. Es bedurfte erst der militärischen Intervention der alliierten Streitkräfte, um der 12 Jahre andauernden Raserei Deutschlands, welche sich bis zur physischen Vernichtung von Millionen Menschen steigerte und schließlich im Holocaust mündete, ein Ende zu bereiten. Das Ende der nationalsozialistischen Barbarei bedeutete Befreiung: Befreiung für die Menschen, die in den Konzentrationslagern bis zur Ankunft der Alliierten überlebt hatten, Befreiung für die in den Untergrund gezwungenen Menschen, Befreiung für Jüdinnen und Juden, Roma und Sinti, Befreiung für die Menschen in den von der deutschen Wehrmacht überfallenen Staaten, für die nach Deutschland verschleppten ZwangsarbeiterInnen, Schwule und Lesben, Arbeitsverweigerer, Menschen mit Behinderungen, Linke der verschiedensten Organisationen und Strömungen, Demokratinnen und Demokraten, Liberale und viele mehr.
Nur die damalige deutsche Mehrheitsbevölkerung, welche zu keiner nennenswerten Widerstandshandlung bereit war, fühlte sich nicht befreit. Sie empfand den 8. Mai als Niederlage, glaubte sie doch bis zum Schluss an den „Endsieg“. So ging es auch nicht darum die Deutschen zu befreien, sondern um die Befreiung der Welt von Deutschen.
Montag, dem 30.April 2007 findet in Berlin eine Bundesweite Demonstration unter dem Motto „Reduce to the max – Just Communism!“ statt.