ACHTUNG! Busfahrkarten so gut wie alle!
Wer noch mitfahren will, so schnell wie möglich melden. Es wird von unserer
Seite aus keine weiteren Busse geben!

Seit der Jahrtausendwende marschieren Alt- und Neonazis zum Jahrestag der Bombardierung Dresdens im 2.Weltkrieg durch die Stadt. Hinter der vermeintlichen Trauer um deutsche Opfer steht ein mehr oder weniger verklausulierter Bezug auf den Nationalsozialismus sowie der Versuch der Verdrehung der deutschen Geschichte. Durch die Betonung der ‚unschuldigen Opfer‘ verfügt der Aufmarsch über eine hohe Anschlussfähigkeit, auch für Menschen mit einem noch nicht geschlossenen neonazistischen Weltbild. Als „Trauermarsch“ inszeniert hat das Nazigedenken in Dresden starke interne Bindungskräfte und wirkt in hohem Maße identätsstiftend. Diese Wirkung wird verstärkt durch den Umstand, dass der jährliche Aufmarsch mittlerweile zum größten regelmäßigen Nazievent in der Bundesrepublik, ja sogar in Europa geworden ist.

Wir rufen alle AntifaschistInnen dazu auf, am 13. Februar dem Naziaufmarsch in Dresden entschlossen entgegenzutreten und ihn gemeinsam zu blockieren!

::: Info- & Mobilisierungsveranstaltung :::
Mi, 03.02.2010 – 19:00 Uhr – Libertäre Zentrum (Alt Salbke 144) – Magdeburg

::: Infos für eine gemeinsame Anreise :::
Wir organisieren einen Bus nach Dresden. Flyer
Infos zum Abfahrtsort, der Uhrzeit etc. erfahrt ihr beim Kartenkauf und bei der InfoV.

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Am 27. Januar 2010, dem 65. Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslager Auschwitz durch die Rote Armee erinnerten mehre Antifaschistinnen und Antifaschisten in Burg auf dem Ostfriedhof an die Opfer des Nationalsozialismus. Das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau im heutigen Polen ist Synonym für den penibel geplanten und industriell realisierten Massenmord an Menschen und steht stellvertretend für die Vernichtung von mehr als 6 Millionen Jüdinnen und Juden. Der 27. Januar gilt als Gedenktag für die Opfer der Shoa.

In Genthin (Jerichower Land) fand am 30. Januar 2010 eine Gedenkveranstaltung auf dem jüdischen Friedhof zu diesem Thema statt. Etwa 25 Menschen beteiligten sich an dieser – Stadt und Kirchengemeinden hatten dazu aufgerufen.

Wir gedenken an dieser Stelle den Opfern des deutschen Vernichtungswahns, danken der Roten Armee, allen antifaschistischen Widerstandskämpfern, wie auch den Alliierten für die Befreiung vom nationalsozialistischen Deutschland.

Am Sonntag, dem 24. Januar 2010, fand in dem sogenannten „Nationalen Zentrum“, in der Leipziger Odermannstraße ein Vorbereitungstreffen für den Neonaziaufmarsch am 13. Februar in Dresden statt. Dabei sollte unter anderem das Sicherheitskonzept besprochen werden. Unter den 20-25 Neonazis waren auch Personen aus Burg. Über einhundert Antifaschist_Innen demonstrierten spontan gegen das Treffen in Leipzig.

Seit der Jahrtausendwende findet regelmäßig in Dresden der größte Naziaufmarsch in Europa statt. Der von der NPD und der Jungen Landsmannschaft Ostdeutschland (JLO) organisierte Aufmarsch stellt eine große Bedeutung in der Neonaziszene dar. So nehmen an diesem nicht nur die verschiedenen Spektren der extremen Rechten teil, auch szeneinterne Streitigkeiten werden an diesem Tag in den Hintergrund gestellt. Der Aufmarsch, der sich auf die Bombardierung 1945 durch die Alliierten bezieht, wird genutzt, um ein Kollektiv unschuldiger deutscher Opfer zu schaffen. In diesem Jahr soll das „Freie Netz (FN)“ die Sicherung des Aufmarsches übernehmen. Wie schon in den letzten Jahren treten Personen aus dem Umfeld des „FN“, zum Großteil Personen aus Burg als Ordner, auf regionalen und überregionalen Demonstrationen auf. Der Aufmarsch in Dresden ist dabei eine neue Dimension bei ihrer Tätigkeit als Ordner bzw. Sicherung von Aufmärschen. An der Teilnahme von Kevin S. und Christian K. kann man erneut sehen, dass ihre Kontakte seid dem Beitritt in das „FN“ auch überregional gut sind.

Bilder von einigen Nazis vor dem „Nationalen Zentrum“:

Andere Beiträge: Braune Schutztruppe // Demo gegen Neonazi-Treffen

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+++ Bilder von dem Neonaziaufmarsch in Gardelegen ergänzt! Mehr dazu unter Bilder. +++ Solidarität mit unseren Gefangenen Genoss_Innen in Kopenhagen! Macht Aktionen in euren Städten! +++ Mobilisierung beginnt! Naziaufmarsch im Januar 2010 in Magdeburg verhindern! Infos auf der Sonderseite +++